Der Steuersatz von FDJ United ist innerhalb eines Jahres explodiert und von 25,7 % auf 42,5 % gestiegen. Grund dafür ist die berüchtigte „außerordentliche Abgabe“ auf die Gewinne von Großunternehmen, die 2025 als temporäre Maßnahme eingeführt wurde und bereits verlängert wurde. Ein Paradebeispiel, das die steuerliche Stabilität in Frankreich infrage stellt.

8. September 2026 um 14:00 Uhr.

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Comment cette taxe plombe les entreprises françaises comme FDJ

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Illustration generiert mit OpenAI

FDJ United: Sinnbild für die Folgen einer „außerordentlichen“ Steuer

Die Zahlen sprechen für sich. Innerhalb eines Jahres stieg die effektive Steuerbelastung von FDJ United von 25,7 % auf 42,5 %. Einen massiven Anteil an diesem rasanten Anstieg hat die außerordentliche Gewinnsteuer für Großunternehmen, die mit dem Haushaltsplan 2025 zunächst für ein Jahr eingeführt und 2026 bereits verlängert wurde.

FDJ United $FDJU

Ich habe mir den Fall FDJ United genauer angesehen und eine Zahl fasst alles zusammen...

Der Steuersatz der Gruppe ist in nur einem Jahr von 25,7 % auf 42,5 % gestiegen: Die Steuerpolitik gegenüber Großunternehmen hat der Aktie eindeutig geschadet! pic.twitter.com/QNAzYoO6Zn

— Loris Dalleau (@Loris_Dalleau) 7. September 2026

Durch diese Zusatzsteuer steigt die Körperschaftssteuer für Unternehmen mit einem Umsatz von über 3 Milliarden Euro von 25 % auf 41,2 %. Etwa 300 französische Unternehmen sind davon betroffen, was im laufenden Jahr Steuereinnahmen von 7,3 Milliarden Euro generieren soll.

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Für FDJ United sind die Auswirkungen unmittelbar spürbar. Im ersten Halbjahr 2026 verzeichnete die Gruppe einen ausgewiesenen Nettoverlust von 16 Millionen Euro, verglichen mit einem Gewinn von 136 Millionen Euro im Vorjahr. Das bereinigte Nettoergebnis ging um 19 % zurück, was maßgeblich auf die außerordentliche Steuerbelastung von 20 Millionen Euro zurückzuführen ist.

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Verlängerung für 2027 bereits in Planung

Wie die Wirtschaftszeitung *Les Echos* berichtet, prüft das Finanzministerium derzeit ernsthaft eine dritte Verlängerung der Sondersteuer im Haushalt 2027. „Dass die volle Sondersteuer auf Körperschaften wie in diesem Jahr beibehalten wird, ist kaum zu bezweifeln“, so eine regierungsnahe Quelle gegenüber der Wirtschaftszeitung.

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Der Präsident des Unternehmerverbandes Medef, Patrick Martin, hatte bereits im Juni mit dieser Verlängerung gerechnet und beklagte, dass „das Wort des Staates nicht gehalten wird“. Eine Einschätzung, die in sozialen Netzwerken weit verbreitet ist. Viele Investoren erinnern daran, dass die „vorläufige“ Mehrwertsteuer von 1954 bis heute existiert, ebenso wie die außerordentliche und zeitlich begrenzte Abgabe (CET) von 1997, die letztlich 22 Jahre lang erhoben wurde.

FDJ United scheint sich bereits auf diese Dauerbelastung einzustellen. Die Gruppe hat ihre Ziele für die kommenden Jahre nach unten korrigiert und rechnet nun mit einem jährlichen Umsatzrückgang von 1 bis 3 %. Ein deutliches Signal an den Markt.

Ein negatives Signal für französische Investoren

Über den Einzelfall FDJ hinaus steht die Attraktivität des Finanzplatzes Paris zur Debatte. Investoren, insbesondere diejenigen, die in französische Großunternehmen investiert sind, müssen nun ein dauerhaftes Steuerrisiko in ihre Modelle einplanen. Das vom Premierminister Sébastien Lecornu versprochene Ziel der „Steuerstabilität“ scheint mit diesen wiederholten Verlängerungen kaum vereinbar zu sein.

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Diese steuerliche Instabilität erinnert zudem an die jüngsten Debatten über die allgemeine Sozialabgabe (CSG), die bereits die Haushaltsverhandlungen 2026 prägten und direkte Auswirkungen auf Sparer haben.

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Quellen : Boursorama, Fortuneo Bourse, Tweet von Loris Dalleau, Tweet von Léa Bourse

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