Justin Sun, der wohl umstrittenste Milliardär der Krypto-Welt, hat die Einführung des „Justin Sun Prize“ angekündigt. Ausgezeichnet werden dabei nicht nur mathematische Beweise, sondern auch deren formale computergestützte Verifizierung. Die Teilnahme steht sowohl Menschen als auch KIs offen.
16. September 2026 um 15:30 Uhr.
3 Minuten Lesezeit
Illustration mit OpenAI generiert
Justin Sun kündigt den „Justin Sun Prize“ an
Der Gründer der Blockchain Tron (TRX) und Krypto-Milliardär Justin Sun gilt als eine der kontroversesten Figuren der Krypto-Branche und steht regelmäßig im Zentrum medialer Stürme – ob nun gewollt oder nicht. Zuletzt sorgte er für Aufsehen, als er 4,5 Millionen Dollar für die Heirat einer bekannten chinesischen Schauspielerin zahlte, deren Rückerstattung er nach der kürzlichen Trennung nun fordert.
Seine leicht größenwahnsinnigen Ambitionen lassen sich davon jedoch nicht bremsen. Auf X kündigte er nun die Schaffung einer Art Nobelpreis für Mathematik der neuen Generation an, schlicht „Justin Sun Prize“ genannt.
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Dies ist für ihn eine Möglichkeit, einen Teil dessen zurückzugeben, was er den Forschungen zweier Mathematiker verdankt, die 1985 die Idee hatten, elliptische Kurven in der Kryptographie einzusetzen. Sie legten damit das Fundament für einen Blockchain- und Krypto-Markt, der heute Billionen wert ist.
Einen offiziellen Nobelpreis für Mathematik gibt es bekanntlich nicht. Es existieren jedoch andere Auszeichnungen, wie die Fields-Medaille, die alle vier Jahre an Mathematiker unter vierzig vergeben wird – eine Ehre, die zwei seiner Kommilitonen der Universität Peking, Hong Wang und Yu Deng, im Juli 2026 zuteilwurde.
Für Justin Sun ist dieser vierjährige Rhythmus ein Zeichen für ein überholtes Zeitalter. Er sieht in der Künstlichen Intelligenz das Potenzial, „die Zeitspanne zwischen der Aufstellung einer Vermutung und ihrem Beweis auf wenige Monate oder sogar Tage zu verkürzen“.

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Belohnung nach verifiziertem Beweis
Mit dem „Justin Sun Prize“ will Sun die festgefahrenen Regeln prestigeträchtiger Auszeichnungen aufbrechen: keine starren Zeitpläne, keine Altersbeschränkungen und keine formellen Zeremonien. Einzig die Auswahl der mathematischen Probleme und deren tatsächliche Lösung zählen.
Das Verfahren unterscheidet bei jedem von Justin Sun ausgewählten Problem zwischen zwei Beitragenden: demjenigen, der den Beweis erbringt – sei es ein Mensch, eine KI oder eine Kombination aus beidem – und demjenigen, der ihn in ein maschinell verifizierbares Format übersetzt.
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Dazwischen soll eine Wartezeit dazu dienen, eine öffentliche Liste der von der mathematischen Gemeinschaft anerkannten Ergebnisse zu erstellen, die noch formalisiert werden müssen. Das Preisgeld wird erst nach vollständiger Validierung ausgezahlt.
Warum dieses Vorgehen? Sun möchte mit dem Preis die theoretische Mathematik und abstraktes Denken fördern, die in einer Welt, in der KI, Blockchain und digitale Systeme immer dominanter werden, für ihn essentieller sind denn je.
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Abschließend lässt sich sagen: Dieser Preis erfordert kein Vertrauen zwischen den Menschen. Die Überprüfung erfolgt mathematisch. Die Maschine gehorcht nur der Logik. Die ursprüngliche Dotierung des Preises wurde bereits auf die Blockchain transferiert. Die Adresse ist öffentlich und jeder kann den Kontostand einsehen. Ich behalte mir lediglich das Recht vor, weitere Mittel hinzuzufügen.

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Quelle : Justin Sun